Information zum Verbrennen von Gartenabfällen

Die für das Land Mecklenburg-Vorpommern geltende Landesverordnung über die Entsorgung pflanzlicher Abfälle außerhalb von Abfallentsorgungsanlagen (PflanzAbfL VO M-V) gestattet vom 1. bis 31. März und vom 1. bis 31. Oktober Werktags (nicht sonntags oder feiertags) jeweils 2 Stunden täglich in der Zeit von 08:00 bis 18:00 Uhr die Verbrennung von pflanzlichen Abfällen, aber nur unter bestimmten Voraussetzungen: 1. Es handelt sich um pflanzliche Abfälle, die auf nicht gewerblich genutzten Gartengrundstücken anfallen. 2. Eine Kompostierung der pflanzlichen Abfälle auf dem Grundstück ist nicht möglich oder nicht zumutbar. 3. Eine Nutzung der von dem öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (Landkreis) durch Satzung angebotene Entsorgungssysteme (Container, Grünschnittsammelstellen) ist nicht möglich oder nicht zumutbar. Es handelt sich hierbei um eine Ausnahmeregelung. Wer somit pflanzliche Abfälle verbrennt ohne das die o. g. Voraussetzungen erfüllt werden handelt ordnungswidrig im Sinne des § 61 Abs. 1 Nr. 5 des Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetzes. In diesem Zusammenhang sei darauf verwiesen, dass das Verbrennen von Sperrmüll, Altreifen, Bauabfällen, Altöl und ähnlichem eine illegale Abfallentsorgung darstellt, die als Ordnungswidrigkeit mit einer empfindlichen Geldbuße geahndet wird. Die zur Verbrennung vorgesehenen Abfälle sind erst unmittelbar vor der Verbrennung aufzuschichten bzw. umzuschichten, um Kleintiere nicht zu gefährden. Ebenfalls müssen auch die Anforderungen an den Brandschutz eingehalten und eine Belästigung der Nachbarn und des Straßenverkehrs ausgeschlossen werden.
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